Sardinien hautnah erleben

Der kleine Sardische Kontinent hält die vielseitigsten Erlebnisse parat, die nur darauf warten von neugierigen und interessierten Besuchern entdeckt zu werden. Das Wandern in beinahe absoluter Einsamkeit ist dabei nur eine Erfahrung, die man bei der Erkundung der zum größten Teil improvisierten Wanderwege in der freien Natur machen kann.

Wandern auf Sardinien

Beim Wandern in den sardischen Gebirgen begegnet man neben scheuen Wildtieren und weidenden Viehherden höchstens noch dem einen oder anderen traditionellen Einheimischen Hirten, der sich in der Nähe seiner Herde aufhält. Für einen netten Plausch, auch mit Händen und Füßen, sind jene Menschen stets offen. Bei Fragen oder bei Hilfebedarf stehen sie meist auch äußerstgerne zur Verfügung.

Baden im sardischen Meer

Wunderschöne Strände und einsame Buchten erwarten badebegeisterte Sardinienbesucher. Über 1870 Kilometer umfasst die vielfältige sardische Küste. Auch wenn etliche Kilometer davon kaum zugängliche Steilküsten ausmachen, ist der Großteil der sardischen Küstenlinie einfach ein paradiesischer Sandkasten, der den Badefreund behutsam ins seichte, saubere und türkisfarbene Wasser führt. Oft mag man sich wundern, warum man an dem einen oder anderen Traumstrand beinahe völlig allein liegt und die Zeit genießt. Das liegt oft daran, dass diese Orte den meisten Inselbesuchern nicht bekannt sind. Weil es in der nähe vieler dieser idyllischen Badestrände und -buchten auch keine größeren Ortschaften gibt, erscheinen die Strände selbst und die sie umgebende Landschaft beinahe unberührt.

Die Nordküste und Westküste sind den Winden meist stärker ausgesetzt, als die übrigen Küstengebiete Sardiniens. Insbesondere an den durch die Winde zu regelrechten Wetterfahnen geformten Bäume und den durch Windeskräfte in Hauptwindrichtung flachgebeugten Büschen und Gräsern der Ufermacchia, sind hier die Kräfte der Natur sehr gut zu erkennen. Zwar können Winde auch über der Südküste, sowie über der Ostküste der Insel kräftig toben, insgesamt sind diese Gebiete aber um ein Vielfaches windstiller.

Offiziell beginnt die Badesaison auf Sardinien im Mai. Für Menschen, die abgehärtet und hart im Nehmen sind, spielt der offizielle Start beim Anblick der Traumstrände und -buchten wohl kaum eine Rolle. Im Süden der Insel ist das Wasser bereits zwei bis drei Wochen vor dem offiziellen Beginn der Badesaison im angenehmen Temperaturbereich. Diese angenehmen Wassertemperaturen halten dann meist bis weit in den Oktober und in besonders warmen Jahren auch einmal in den November hinein.