Wandern auf Sardinien

Wer auf Sardinien wandern möchte, dem bietet sich auf der Insel eine sehr große Auswahl an Möglichkeiten. Menschen werdet Ihr auf Euren Touren kaum begegnen. Weidenden Tierherden hingegen schon viel eher. Was Ihr in jedem Fall benötigt ist eine vernünftige Wander- bzw. Trekkingausrüstung. Festes Schuhwerk ist in jedem Fall ein Muss.

Das Landesinnere

Im Inselinneren erwarten Euch hügelige bis bergige Landschaften, die teilweise sehr unwegsam und schwierig sein können. Das Dach der Insel ist das Gennargentu Gebirge, das in etwa vom Herzen der Insel bis zum Golf von Orosei an Ostküste erstreckt. Dieses etwa 80.000ha große Territorium wurde im März 1998 zum Nationalpark „Parco nazionale del Golfo di Orosei e Gennargentu” erklärt. Der Monte Punta La Marmora ist Teil der Gennargentu Gipfelkette und ist mit einer Höhe von 1.834m der höchste Berg Sardiniens. Diese Fläche bietet Lebensraum für weidende Nutztiere, wie Ziegen, Schafe, Kühe, Pferde und halb verwilderte Schweine. Aber auch gänzlich wilde Tiere, wie zum Beispiel das Mufflon findet hier seinen Lebensraum. Die Flora beeindruckt nicht weniger. Steineichen mit einer Höhe von etwa 30m und Stammumfängen von knapp 15m hinterlassen bei Passanten einen majestätischen Eindruck.

Die Küstenregionen

Die Küstenregionen weisen ebenfalls hervorragende Gründe auf bewandert zu werden. Neben dem Wandern in der Wildnis, könnt Ihr hierbei auf einzigartigen Trekkingtouren entlang den Küsten Sardiniens ein einzigartiges Panorama genießen. Das Meer ist meist mindestens in Sichtweite und das Baden in einer einsamen Bucht, gibt dem Trekkingausflug gleich eine ganz besondere Note.